MARKETING

Guter Content – aber wovon handelt der eigentlich?

Carmen Daetwyler Carmen Daetwyler,

Lesezeit: 4 Minuten

Bill Gates wusste schon 1996, was Marketingspezialisten heute mehr denn je verkünden: «Content is king». Alle reden davon, alle wollen ihn: guten Content. Das hört sich in der Theorie gut an und leuchtet ein. Doch worüber sollen Sie denn nun konkret schreiben? Die Antwort ist naheliegender, als Sie es vielleicht vermuten.

contentking

Guter Content ist zentral. Natürlich sollte er relevant sein und nebst Traffic auch Leads und Conversions generieren. Häufig stellt sich jedoch die Frage: «Worüber soll ich denn nun konkret schreiben?» Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand: Mit Ihrem Content möchten Sie potentielle oder bestehende Kunden erreichen. Richten Sie Ihre Inhalte also auf Ihre definierten Buyer Personas aus.

Buyer Personas sind fiktive Personen, die Ihre idealen Kunden darstellen. Sie ermitteln diese basierend auf Informationen über Bestandeskunden und aus Marktanalysen. Personas sind geprägt von Bedürfnissen, Handlungen und Herausforderungen entlang ihrer individuellen Buyer’s Journey (dt.: Reise des Kunden), wobei jede Phase von einem anderen Wissensbedürfnis dominiert wird. Hier erfahren Sie noch mehr zum Thema Buyer Persona.

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Personas definieren Ihren Content

Auf den Punkt gebracht: Ihr Content sollte optimalerweise die Wissensbedürfnisse einer Persona bedienen. Das heisst, Sie wollen einem potentiellen Kunden mit Ihren Inhalten, z.B. einem Blogbeitrag, genau jene Informationen liefern, die er in einer spezifischen Phase der Buyer’s Journey benötigt. Dazu ein Beispiel:
Stellen Sie sich vor, ein Familienvater plant Ferien. Bevor er sich über Angebote Gedanken macht, möchte er wissen, welche Feriendestination gleichzeitig sowohl seine Erwartungen (Golfplatz) als auch die seiner Frau (Strand) und seiner Kinder (Spass) befriedigen. Über Google sucht er nach «Familienferien Europa» und stösst dabei auf einen Blogartikel eines Reisebüros, der fünf Top-Destinationen für Familien vorstellt. Das Reisebüro hat damit beim Familienvater einen ersten Eindruck hinterlassen, der eventuell später zum Buchungsentscheid führen wird.

Behalten Sie Ihren Content im Auge

Bereiten Sie schon länger Content auf und wissen allmählich nicht mehr, worüber Sie schreiben sollen? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Fragen Sie beispielsweise einmal bei Ihren Kunden nach, was sie gerne wissen möchten oder welche Fragen ihnen unter den Nägeln brennen. Gleichen Sie zudem ab, welche Personas Sie mit vergangenem Content bereits reichlich bedient haben und welche bisher allenfalls zu kurz gekommen sind. Auch zahlt es sich aus, vergangenen Content fortlaufend zu monitoren. Bemerken Sie zum Beispiel für ein Thema reissenden Absatz, darf auch gerne ein Teilaspekt davon erneut aufgegriffen werden. Ausgehend von solchen Erkenntnissen lässt sich die zukünftige Content-Strategie gewinnbringend optimieren.

Zusätzliche Benefits

Persona-orientierter Content hilft nicht nur, zu definieren, worüber Sie schreiben, sondern es gibt Ihnen auch ein praktisches Argumentarium an die Hand. Nicht selten treten Mitarbeiter ausserhalb der Marketingabteilung mit für sie relevanten Themenideen an Marketer heran. Das Problem dabei: Nicht immer passen diese in die vordefinierte Content-Strategie. Es ist wichtig, im Kopf zu behalten, dass Content nicht aus Eigeninteresse bzw. aus einer Innensicht geschrieben werden sollte, sondern weil es die entsprechende(n) Persona(s) spannend finden.

Content is king und…

Das Fazit: Ihre Personas definieren Ihren Content. Taktgeber sind dabei deren Bedürfnisse pro Phase in der Buyer’s Journey. Übrigens geben Personas auch Aufschluss darüber, auf welchen Kanälen Sie Ihren Content distribuieren. Content is king – und distribution is queen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Content genau an den Orten landet, wo er von Ihren Personas gesehen oder gefunden wird. Aber dazu erfahren Sie bald mehr in einem weiteren Blogartikel.

 

Mit nur wenigen Klicks erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Personas definieren.

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